
Für Planung und Bau
Ingenieurvermessung
Vor der Planung braucht der Architekt das Gelände, vor dem Aushub die Baufirma die Absteckung.

Höhenaufmaß und Bestandsaufnahme
- Geländehöhen, Böschungen und Bäume
- Schächte, Bordsteine und Leitungen
- Vorhandene Gebäude im Plan

Gebäudeabsteckung
- Lage und Höhe des Gebäudes aus dem Plan auf das Grundstück
- Grobabsteckung mit Pflöcken und Höhenmarke
- Feinabsteckung am Schnurgerüst

Kontrollmessungen
- Wiederholte Messungen während des Baus
- Zeigen, ob sich Gelände oder Bauwerk verändern

Drohnenbefliegung und 3D-Aufnahmen
- Luftbilder, Geländemodelle und Punktwolken
- Für große Flächen
- Gemeinsam mit einem Partnerbüro
Häufige Fragen
Was unterscheidet Ingenieurvermessung und Katastervermessung?
Katastervermessungen betreffen Grenzen, Flurstücke und Gebäude im Liegenschaftskataster. Messungen für Planung und Bau, etwa Höhenaufmaß, Absteckung und Kontrollmessungen, übernehmen auch freie Ingenieurbüros.
Wie läuft eine Gebäudeabsteckung ab?
Aus Lageplan und Bauzeichnung werden die Absteckpunkte berechnet. Vor dem Aushub markieren Pflöcke die Gebäudeecken, eine Höhenmarke gibt die Höhe vor. Danach werden die Gebäudeachsen am Schnurgerüst markiert, und nach der Prüfung im Büro bekommen Baufirma und Architekt eine Absteckskizze.
Wie läuft eine Drohnenbefliegung ab?
Zuerst werden Fläche, Genauigkeit und Ergebnis festgelegt und der Flug geplant, einschließlich Erlaubnis und Zustimmung der Eigentümer. Per Satellit eingemessene Passpunkte verbinden die Luftbilder mit dem Koordinatensystem. Daraus entstehen Orthofoto, Punktwolke und Geländemodell; die Befliegung übernimmt das Büro gemeinsam mit einem Partnerbüro.
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